samos_04_02

Der Himmel über Ireon ist morgens strahlend blau, aber über dem Ambelos-Gebirge und nördlich davon hängen dicke, dunkle Wolken. Trotzdem behalten wir unseren Plan bei, von Potami zu den Seitani-Stränden zu wandern.

Kurz hinter Mytillinii treffen uns die ersten Tropfen, bei Kokkari nieselt es und in Agios Konstantinos giesst es wie aus Kübeln. Weiter westlich sieht es aber gar nicht mal so schlecht aus und in Karlovassi ist es völlig trocken. Also fahren wir weiter, am Potami-Strand vorbei und an dessen Ende ein Stück die Betonpiste hinauf, wo wir das Auto dann abstellen.
Dank der roten Markierungen finden wir den Einstieg des Pfades zu den Seitanis ohne Probleme und folgen dem Weg über Oliventerrassen, durch kleine Wäldchen und später an der Felswand entlang. Das Rauschen der Brandung verrät die Nähe des Mikro Seitani (Kleiner Teufel) und bald sehen wir auch von oben auf die Bucht mit dem türkisblauen Wasser hinab.

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Mal eine etwas andere Samos-Seite…
Auf www.samos-wandern.de macht Rainer 21 Wandervorschläge von “harmlos” bis “heftig”.

samoswandern Da er neben seiner Familie auch den GPS-Empfänger mitwandern lässt, und die Daten jeweils in mühevoller Kleinarbeit auswertet, lassen sich die Routen auf Google Earth nachvollziehen. Anhand der eingefügten, “geogeimagten” (und wirklich tollen) Fotos kann man prima vorab entscheiden, ob die zu durchwandernde Landschaft den eigenen Vorstellungen entspricht (eigentlich keine Frage auf Samos… :-))).

Da Google-Earth den Wanderer aber (bisher noch) nicht auf die richtige Abzweigung hinweisen kann, besteht die vernünftige technische Wanderausrüstung neben dem GPS-Gerät immer noch aus einem guten Wanderführer bzw -karte, was Rainer auf seiner Seite auch ganz klar heraushebt.

Viel Spaß beim “Nachwandern” !