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Der Himmel über Ireon ist morgens strahlend blau, aber über dem Ambelos-Gebirge und nördlich davon hängen dicke, dunkle Wolken. Trotzdem behalten wir unseren Plan bei, von Potami zu den Seitani-Stränden zu wandern.

Kurz hinter Mytillinii treffen uns die ersten Tropfen, bei Kokkari nieselt es und in Agios Konstantinos giesst es wie aus Kübeln. Weiter westlich sieht es aber gar nicht mal so schlecht aus und in Karlovassi ist es völlig trocken. Also fahren wir weiter, am Potami-Strand vorbei und an dessen Ende ein Stück die Betonpiste hinauf, wo wir das Auto dann abstellen.
Dank der roten Markierungen finden wir den Einstieg des Pfades zu den Seitanis ohne Probleme und folgen dem Weg über Oliventerrassen, durch kleine Wäldchen und später an der Felswand entlang. Das Rauschen der Brandung verrät die Nähe des Mikro Seitani (Kleiner Teufel) und bald sehen wir auch von oben auf die Bucht mit dem türkisblauen Wasser hinab.

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Bereits vor zwei Tagen habe ich eine SMS mit einer charmanten Einladung für Samstag bekommen. Es soll nachmittags in eine Ouzeri in Samos-Stadt gehen und so ein Angebot können wir natürlich nicht ablehnen. :-)

Nun wäre aber noch der Vormittag sinnvoll zu verbringen und wir beschließen, eine kleine Runde durch die nähere Umgebung zu machen. Über Koumaradei fahren wir zunächst zum Kloster Timiou Stavrou und haben Glück: Das Tor steht offen und es herrscht reger Betrieb unter den Arkaden vor der Kirche. Unzählige Frauen mittleren bis gehobenen Alters haben sich zusammengefunden und polieren, selbstverständlich bei angeregter Unterhaltung, die Silberschätze des Klosters. An einer anderen Ecke wird laut auf Albanisch diskutiert, hier sind Bauarbeiter mit der Renovierung der Kirchenmauern beschäftigt.

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Tiri Saganaki

Gebratener Käse

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pro Person:

eine ca. 1 cm dicke Scheibe Feta-, Kefalotiri- oder Halloumikäse*
etwas Mehl
Olivenöl
1 Zitronenachtel

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