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My life in ruins

Kein ausgesprochenes Samos-Thema, aber Touristen und Reiseleiterinnen gibt es ja auf “unserer” Insel auch einige…

“My life in ruins” wird ab 3. September 2009 als “My Big Fat Greek Summer”* in unseren Kinos laufen und ich denke, daß ich mir diesen Film nicht entgehen lassen kann / werde… :-)

Georgia ist eine frisch geschiedenen Amerikanerin, die nach Griechenland kommt, um als Reiseleiterin zu arbeiten und sich selbst zu finden… Wer die Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin Nia Vardalos in “My Big Fat Greek Wedding” gesehen hat, kann sich vorstellen, daß auch in ihrem neuen Film wieder die Eigenheiten der beteiligten Nationalitäten (und diesmal wohl auch die des Touristen an sich) gnadenlos auf die Schippe genommen werden…

Hier der (englischsprachige) Trailer zum Film:

* Update 17.07.2009

Pythagoras ? Oh je…

Na gut, ich gebe es zu: Es gab Zeiten, da konnte ich diesen Mann absolut nicht leiden ! Mathematik war nun wirklich nicht mein Stärke und auch wenn ich den Satz des Pythagoras gerade noch so begriffen habe, fing damit das ganze Elend ja erst an… Deswegen habe ich diesen alten Griechen nach Ende meiner Schulzeit ganz schnell vergessen.

Wiederbegegnet bin ich ihm erst 2004, bei meinem ersten Samos-Urlaub, den wir ausgerechnet in Pythagorion verbracht haben. Der Ort ist nach Pythagoras benannt ? Meinetwegen… Bietet sich ja an, wenn man so einen berühmten Sohn hat… Sogar ein Denkmal hat man ihm auf die Hafenmole gestellt… Sieht nicht mal schlecht aus…

Etwas sympathischer wurde mir der Herr Pythagoras, als ich gehört habe, daß er mit dem Tyrannen Polykrates nicht ganz einverstanden war, dies auch offen bekundet hat und sich deswegen erst in eine Höhle* am Fuß des Kerkismassivs flüchten und später dann nach Italien absetzen musste.

Wenn er nun auch noch die Weisheiten, die ihm zugeschrieben werden, tatsächlich selbst verfasst hat, fange ich doch tatsächlich an, ihn zu mögen…

Dieses hier zum Beispiel:

Die kürzesten Wörter, nämlich “ja” und “nein”, erfordern das meiste Nachdenken.

Oder das:

Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als schweigen.

Und hierfür erkläre ich ihn glatt zu meinem altgriechischen Lieblingsphilosophen:

Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute.

*Anm.:  Mindestens zwei “Pythagoras Caves” können besichtigt werden, es gibt aber bestimmt noch mehr davon auf der Insel… ;-)

P.S.: Für alle, die den Satz des Pythagoras immer noch nicht verstanden haben, hat die Berliner Rockband Knorkator eine sehr schräge und eindrückliche Nachhilfe geschaffen: “Wie weit ist es bis zum Horizont “ . Die zweite Stimme wird hier übrigens nicht von einer jungen Dame vorgetragen. Es ist Sänger Stumpen selbst, der neben einer klassischen Gesangsausbildung auch noch die Gabe der Kopfstimme besitzt. Die Band hat sich 2008 aufgelöst.

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