12. September 2010 von anja
Der Himmel über Ireon ist morgens strahlend blau, aber über dem Ambelos-Gebirge und nördlich davon hängen dicke, dunkle Wolken. Trotzdem behalten wir unseren Plan bei, von Potami zu den Seitani-Stränden zu wandern.
Kurz hinter Mytillinii treffen uns die ersten Tropfen, bei Kokkari nieselt es und in Agios Konstantinos giesst es wie aus Kübeln. Weiter westlich sieht es aber gar nicht mal so schlecht aus und in Karlovassi ist es völlig trocken. Also fahren wir weiter, am Potami-Strand vorbei und an dessen Ende ein Stück die Betonpiste hinauf, wo wir das Auto dann abstellen.
Dank der roten Markierungen finden wir den Einstieg des Pfades zu den Seitanis ohne Probleme und folgen dem Weg über Oliventerrassen, durch kleine Wäldchen und später an der Felswand entlang. Das Rauschen der Brandung verrät die Nähe des Mikro Seitani (Kleiner Teufel) und bald sehen wir auch von oben auf die Bucht mit dem türkisblauen Wasser hinab.
Weiterlesen »
Geschrieben in September 2010 | 4 Kommentare »
11. September 2010 von anja
Bereits vor zwei Tagen habe ich eine SMS mit einer charmanten Einladung für Samstag bekommen. Es soll nachmittags in eine Ouzeri in Samos-Stadt gehen und so ein Angebot können wir natürlich nicht ablehnen. :-)
Nun wäre aber noch der Vormittag sinnvoll zu verbringen und wir beschließen, eine kleine Runde durch die nähere Umgebung zu machen. Über Koumaradei fahren wir zunächst zum Kloster Timiou Stavrou und haben Glück: Das Tor steht offen und es herrscht reger Betrieb unter den Arkaden vor der Kirche. Unzählige Frauen mittleren bis gehobenen Alters haben sich zusammengefunden und polieren, selbstverständlich bei angeregter Unterhaltung, die Silberschätze des Klosters. An einer anderen Ecke wird laut auf Albanisch diskutiert, hier sind Bauarbeiter mit der Renovierung der Kirchenmauern beschäftigt.
Weiterlesen »
Geschrieben in September 2010 | 0 Kommentare »
10. September 2010 von anja
Irgendwann hatte ich Susanne vom Sonnenaufgang in Ireon vorgeschwärmt und heute haben wir es endlich geschafft, rechtzeitig aufzustehen. Wir wählen als Standort den Fischerhafen, von dem man einen schönen Blick auf die türkische Küste im Osten hat. Zunächst zeigt sich nur ein hellrosa Streifen über dem Küstengebirge, der immer größer und heller wird, bis die Sonne in voller Pracht am Himmel erscheint. Der Fischerhafen erwacht parallel zum Leben und immer wieder tuckern Boote hinaus aufs Meer.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Potokaki, da ich nach der Pleite im letzten Jahr noch einmal versuchen will, einige startende Flugzeuge für die Trauminsel-Seite abzulichten.
Ich bin mit der Ausbeute sehr zufrieden und so kann es weitergehen zum Kloster Megalis Panagias und dann in Richtung Mittagessen.
Weiterlesen »
Geschrieben in September 2010 | 0 Kommentare »