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Wenn ich an den Livadaki Beach denken, kommt mir unweigerlich das englische Adjektiv “remote” in den Sinn. “Abgelegen” trifft die Situation nicht ganz und die passendere Bezeichnung, die auf den verlängerten Rücken des Erdballs anspielt, gehört natürlich nicht hierher. ;-)

Wer nach der Fahrt in den äussersten Nordosten und der Holperpiste auf den letzten zwei Kilometern allerdings ein einsames Paradies erwartet, hat sich gewaltig getäuscht. Am Ende einer langgezogenen Bucht hat sich ein Streifen Sand angesammelt und da Sandstrände auf Samos selten sind, wird das Strändchen clever vermarktet. Dicht an dicht angeordnete Liegen und Sonnenschirme werden von schmalen Holzstegen erschlossen, die den Badegästen den Marsch über glühendheissen Sand ersparen, eine Strandbar sorgt für das leibliche Wohl und die nicht immer dezente Musikbeschallung. Als Krönung des Ganzen leisten sich die Betreiber eine gigantische Beachvolleyball-Anlage.

Als Schnorchelrevier ist der Livadaki Beach aufgrund der langgezogenen Felswände auf beiden Seiten der Bucht nicht uninteressant.
Während meines Tests stand jedoch ein kräftiger Westwind mit entsprechendem Wellengang in die Bucht, so daß das Schnorcheln eher ungemütlich und das Fotografieren fast unmöglich war. Immerhin konnte ich einen gut getarnten kleinen Butt ablichten…

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