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Doch, natürlich haben wir uns bei unserem Kurzaufenthalt in der griechischen Hauptstadt auch einige antike Bauwerke angeschaut.
Immerhin liegt hier die Wiege unserer Kultur, sagt man…

Aber das lebendige Athen von heute findet man nicht in der antiken Agora und auch nicht in der Vorzeige-Altstadt, der Plaka.
Wer es wagt, die ausgetretenen Touristenpfade zu verlassen, findet unverfälschtes griechisches Alltagsleben in den kleinen Krämerläden des nicht ganz so vorzeigbaren Psirri-Viertels, auf der Hauptschlagader des einfachen Einzelhandels, der Odos Athinas oder eben im Zentralmarkt an der gleichen Straße.

Einen großen Teil des Gebäudes aus dem Jahre 1886 nimmt der Fischmarkt ein, in einer zweiten Halle werden dagegen Fleischstücke vom kleinen Schnitzel bis zu ganzen Lämmern, Hähnchen und Schweinehälften feilgeboten. In kleinen Lädchen ausserhalb der Hallen bekommt man Nüsse und Trockenfrüchte, während der Obst- und Gemüsemarkt seine Stände auf der anderen Seite der Odos Athinas aufgeschlagen hat.

Ein griechischer Markt ist bunt und laut. Man kann die Faszination der vielen Sinneseindrücke und die besondere Atmosphäre nur schwer beschreiben. Auch mein kleiner Videoclip vom Athener Fischmarkt kann nur einen bescheidenen Eindruck vermitteln, denn den Geruch “muß” ich euch leider vorenthalten. Aber ihr solltet dafür die Lautstärke voll aufdrehen…

4 Kommentare zu “Rückblick Athen: Der Zentralmarkt”

  1. PeMo sagt:

    Da ist was los in den Hallen! Ach wie gut, daß die Videoclips noch nicht den Fischgeruch transportieren können! Ansehen genügt mir! ;-)

    • anja sagt:

      Es roch nach FRISCHEM Fisch, war also nicht ganz so schlimm… :-)
      Allerdings war der Boden dort nass vom schmelzenden Eis etc., was sich in den Schuhsohlen und den Hosensäumen festsetzte. Nachmittags im Flieger nach Samos roch es dann seltsamerweise dezent nach nicht mehr ganz so frischem Fisch… ;-)

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